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Einreihige Zylinderrollenlager sind zerlegbar. Das erleichtert den Ein- und Ausbau; beide Lagerringe können fest gepaßt werden. Die modifizierte Linienberührung zwischen den Rollen und den Laufbahnen verhindert Kantenspannungen.

 


NORMEN:
 

    Einreihige Zylinderrollenlager - DIN 5412 Teil 1

    Zylinderrollenlager für elektrische Maschinen in Elektrofahrzeugen -   DIN 43283

    Winkelringe - ISO 246 & DIN 5412 Teil 1
 
 
GRUNDAUSFÜHRUNGEN:
 
Bei den Zylinderrollenlagern gibt es verschiedene Ausführungen. Die Lager unterscheiden sich durch die Anordnung der Borde. Die Ausführung NU hat zwei Borde am Außenring und einen bordlosen Innenring. Bei der Ausführung N hat der Innenring zwei Borde; der Außenring ist bordlos. Zylinderrollenlager der Ausführungen NU und N sind Loslager. Sie sind zerlegbar, was den Ein- und Ausbau erleichtert. Beide Ringe kann man fest passen. Zylinderollenlager der Ausführung NJ haben zwei Borde am Außenring und einen Bord am Innenring. Sie nehmen Axialkräfte in einer Richtung auf. Als Festleger und zur Aufnahme wechselseitig wirkender Axialkräfte werden NUP - Lager verwendet. Sie haben am Außenring zwei Borde, am Innenringe einen Bord und eine lose Bordscheibe. Eine Zylinderrollenlager NJ mit einem Winkelring HJ bildet wie ein NUP - Lager ein Festlager.
 
 
TOLERANZEN:
 
Einreihige Zylinderrollenlager der Grundausführung werden in der Toleranzklasse "normal" geliefert. Lieferbar sind aber auch anderer Toleranzklassen.
 
 
LAGERLUFT:
 
Einreihige Zylinderrollenlager der Grundausführung werden mit Normalluft ausgeliefert. Lieferbar sind aber auch Ausführungen mit Nachsetzzeichen C3 oder C4.
 
 
KÄFIGE:
 
siehe Lagerkäfige
 
 
WINKELEINSTELLBARKEIT:
 
Die modifizierte Linienberührung zwischen den Rollen und den Laufbahnen verhindert Kantenspannungen und lässt eine gewisse Winkeleinstellbarkeit zu.
 
 
DREHZAHLEIGNUNG:
 
Die Bezugsdrehzahl kann bis zur Höhe der Grenzdrehzahl überschritten werden, wenn die Betriebsverhältnisse es zulassen. Zur Berücksichtigung besonderer Betriebsbedingungen ermittelt man die thermisch zulässige Betriebsdrehzahl. Ist in den Tabellen die Bezugsdrehzahl höher angegeben als die Grenzdrehzahl, kann der höhere Wert nicht ausgenutzt werden!
 
 
WÄRMEBEHANDLUNG:
 
Zylinderrollenlager sind so gearbeitet das sie bis zu einer Betriebstemperatur von 150°C eingesetzt werden können. Lager über 120 mm Außendurchmesser sind bis 200°C maßstabil. Bei Lagern mit Polyamid - Käfigen ist auf die Temperatur - Einsatzgrenze zu achten.

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