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EINGÄNGIGE SCHLEIFENWICKLUNG

Bei der eingängigen ungekreuzten Schleifenwicklung gilt für den Schritt der Spulenweite y1 folgende, wichtige Formel:

y1 - y2 = 1

Bei der gekreuzten Wicklung muss y2 > y1 sein, demzufolge gilt: Die Größe des Schrittes der Spulenweite y muss eine ganze Zahl ergeben, weil sich wickeltechnisch keine Spule zerlegen lässt. Bei einer Nutzahl Q am Umfang eines Ankers mit u Spulen pro Nut ergibt sich die Gesamtspulenzahl s wie folgt:

s = u . Q

   Jede Spule benötigt aber auch eine Kollektorlamelle zum Weiterschalten, denn fortlaufend kommen zu jeder Lamelle ein Spulenanfang und -ende. Daraus ergibt sich:  

ANZAHL DER KOLLEKTORLAMELLEN [k]= ANZAHL DER SPULEN [s]

 Es müsste bekannt sein, das Ober- und Unterlage ungefähr eine Polteilung voneinander entfernt sein müssen. Liegen am Ankerumfang 2p Pole vor (p - Polpaare), so gilt: 

y1

=

s

2p

 Wurde die Größe "s" so gewählt, dass der Bruch eine ganze Zahl ergibt, so handelt es sich um eine Durchmesserwicklung. Dabei kann allerdings auch eine ungerade Zahl auftreten. Da y1 immer ganzzahlig sein muss, wählt man die dem Bruchwert naheliegende kleinere oder größere Zahl:   Wegen der Kupferersparnis sollte 

y1

<

s
2p

 sein (nicht zwingend). Aus Überlegungen ergibt sich für den Nutschritt: 

yn

=

y1

=

ganze Zahl = Spulen gleicher Weite

u

 

yn = y1 =

keine ganze Zahl = Treppenwicklung

u

 Eine symmetrische Wicklungsanordnung unter allen Polpaaren ist nur gewährleistet, wenn die Anzahl der Nuten , der Spulen und der Lamellen für jedes Polpaar ganzzahlig ist. Diese Bedingungen werden wie folgt definiert: 

N = Nutenzahl des Ankers = ganze Zahl
p Polpaarzahl

 

s = Ankerspulenzahl = ganze Zahl
p Polpaarzahl

 

k = Lamellenzahl = ganze Zahl
p Polpaarzahl

 Für den Aufbau der Schleifenwicklung ist auch wichtig, dass die berechnete Gesamtwindungszahl des Ankers wA dividiert durch die Anzahl der Spulen s eine ganze Zahl für die Spulenwindungszahl wSp ergibt: 

wsp

=

wa = Ankerwindungszahl = ganze Zahl
s Ankerspulenzahl

 Den zahlenmäßigen Zusammenhang zwischen Anzahl der Leiter pro Nut z1 und der Gesamtleiterzahl des Ankers z = 2wA sollte man immer nachprüfen:  

z1 = z = Gesamtleiterzahl = ganze Zahl
N Nutenzahl

 Da jede Wicklung aus 2 Leitern besteht, ist 

z = 2wA

 Bei einer eingängigen Schleifenwicklung (Gangzahl m=1) entspricht die Anzahl der parallelen Ankerzweige grundsätzlich der Anzahl der Pole 

2a = 2p 

 Am Umfang des Stromwenders müssen die Bürsten immer symmetrisch angeordnet sein. Daher ist die Größe des Bürstenschrittes yB in Lamellen gerechnet: 

yB = k = Gesamtzahl der Lamellen
2p Polzahl

 Diese Größe muss nicht ganzzahlig sein. Sie kann 5½ oder 7¾ betragen.  

zweigängige Schleifenwicklung >>>

 

 

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